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Eisflächen üben im Winter eine besondere Anziehungskraft aus – doch was idyllisch aussieht, birgt erhebliche Gefahren. Um im Ernstfall schnell, sicher und professionell helfen zu können, führte die DLRG Ortsgruppe Idsteiner Land e.V. Anfang Januar im Schlossteich in Idstein eine umfangreiche Eisrettungsübung durch. Ziel der Übung war es, die eigenen Einsatzkräfte weiter zu schulen und gleichzeitig die Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen zu intensivieren.
Im Mittelpunkt stand die Rettung eingebrochener Personen aus einem vereisten Gewässer. Hierzu kam unter anderem der Eisrettungsschlitten der DLRG und eine Schleifkorbtrage mit Spineboard zum Einsatz. Dieses spezielle Rettungsmittel ermöglicht es, Einsatzkräfte liegend und mit möglichst geringer Eisbelastung zur Einbruchstelle vorzuschieben. Gleichzeitig kann die verunfallte Person gesichert und schonend aus dem Gefahrenbereich transportiert werden – ein entscheidender Faktor, um weitere Eiseinbrüche zu vermeiden.
Ein weiteres Augenmerk lag auf der Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Idstein. Diese brachte ihre Steckleitern ein, die als zusätzliche Rettungsmittel auf dem Eis genutzt wurden. Durch die großflächige Lastverteilung erhöhen sie die Sicherheit der Einsatzkräfte erheblich und ermöglichen eine stabile Annäherung an die Einsatzstelle. Im Rahmen der Übung erfolgte zudem eine ausführliche Einweisung der Einsatzkräfte, zu den besonderen Gefahren der Eisrettung.
Für eine realitätsnahe Darstellung übernahmen DLRG-Taucher die Rolle der verunfallten Personen und befanden sich als „Opfer“ im eiskalten Wasser. So konnten Rettungsabläufe unter nahezu realen Bedingungen trainiert werden. Nach der Rettung aus dem Eis erfolgte die patientenschonende Übergabe an den Rettungsdienst. Hier kam z.B. eine Schleifkorbtrage in Kombination mit einem Spineboard zum Einsatz, um eine möglichst achsengerechte Lagerung sicherzustellen – ein wichtiger Aspekt bei Unterkühlung und möglichen Verletzungen.
Zur medizinischen Absicherung der Übung war das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mit einem Rettungswagen (RTW) vor Ort. Die Besatzung stellte die notfallmedizinische Versorgung im Notfall sicher.
Die Eisrettungsübung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig regelmäßige Ausbildung, realitätsnahe Szenarien und eine enge Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen sind. „Nur wenn jeder Handgriff sitzt und die Schnittstellen zwischen den Einheiten klar definiert sind, können wir im Notfall schnell und sicher helfen“, lautete das einhellige Fazit der Übungsleitung.
Die DLRG Ortsgruppe Idsteiner Land e.V. bedankt sich bei allen beteiligten Einsatzkräften der Feuerwehr und des DRK für die hervorragende Zusammenarbeit. Solche gemeinsamen Übungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung – gerade in den Wintermonaten, wenn vereiste Gewässer eine oft unterschätzte Gefahr darstellen.
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